Schutz vor Übergewicht bei Kindern


Neue WHO-Lebensmittelkennzeichnung
Schutz vor Übergewicht bei Kindern

Ob für Schokolade, Energy Drinks oder Kuchen - tagtäglich richtet sich die Lebensmittelindustrie mit Werbung für verführerische Produkte an Kinder. Die Marketingaktivitäten beziehen sich überwiegend auf ungesunde Lebensmittel, die die Entstehung von Übergewicht und von chronischen Krankheiten maßgeblich begünstigen. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat eine neue Lebensmittelkennzeichnung entwickelt, die zukünftig die Vermarktung solcher Speisen verhindert.

Einteilung in gesunde und ungesunde Lebensmittel

Es sind vor allem Produkte mit „einem hohen Gehalt an Kalorien, gesättigten Fetten, Trans-Fetten, Zucker und Salz“, die zu Übergewicht führen, berichtet Prof. Dr. Martin Wabitsch, Präsident der Deutschen Adipositas-Gesellschaft. Angesichts der wachsenden Anzahl an jungen Menschen mit Übergewicht und mit chronischen Krankheiten, entwickelte die WHO ein Modell, dass der Lebensmittelindustrie zukünftig einen Riegel vorschiebt, ungesunde Produkte an Kinder zu vermarkten. Die sogenannten „Nährwertprofile“ teilen Lebensmittel in 17 Kategorien ein: Diejenigen der Kategorie 13 (frisches und gefrorenes Fleisch, Geflügel, Fisch, Eier) und 15 (frische und gefrorene Früchte, Gemüse und Hülsenfrüchte) dürfen grundsätzlich beworben werden. Die Nährstoffwerte und Nährstoffmengen der übrigen Produkte dürfen vorgegebene Maximalwerte pro 100g Lebensmittel nicht überschreiten. Nur dann sind sie für die Vermarktung an Kinder freigegeben.

Süße Verführungen

„Auf eine solche europaweit einsetzbare Methode der Klassifikation von Lebensmitteln und Getränke anhand von definierten Nährwertprofilen haben wir lange gewartet“ kommentiert Prof. Dr. Thomas Danne, Vorstandsvorsitzender von diabetesDE – Deutsche Diabetes Hilfe. „Damit ist der Weg frei, ungesunde Produkte mit einem Verbot für Kinderwerbung zu versehen. Nur so können wir unsere Kinder vor der Gefahr der süßen und fettigen Verführungen schützen.“

Whats App Nummer

01575 4399311

Reservierungen

Für Reservierungen können Sie sich gerne telefonisch bei uns melden unter
0234/47 01 12.

News

Behandlungsplan mit KI
Behandlungsplan mit KI

Nützlich für Fachleute?

Immer mehr Menschen holen sich Rat bei Chatbots. Ob ChatGPT Ärzt*innen bei der Behandlungsplanung sinnvoll unterstützen kann, hat ein Forscherteam nun untersucht.    mehr

Unterschätztes Krebsrisiko
Unterschätztes Krebsrisiko

Häufiger als gedacht

Fast jeder Zweite erkrankt im Laufe seines Lebens an Krebs. Doch nur wenige halten ihr eigenes Risiko für hoch. Das zeigt eine Befragung des Deutschen Krebsforschungszentrums.   mehr

Antidepressiva schrittweise absetzen?
Eine Frau hält Antidepressiva in Tablettenform in der Hand.

Studie zu Symptomen

Viele Menschen nehmen zeitweise Antidepressiva – in Deutschland sind es etwa 8 bis 10 Prozent. Doch was passiert eigentlich, wenn die Betroffenen die Medikamente wieder absetzen möchten?   mehr

Hautreizung unter Windeln vermeiden
Blick auf die Windel eines Babys. Ob Baby oder Erwachsener, Hautpflege beugt Reizungen vor.

Ob Baby oder alter Mensch

Windeln halten Jung und Alt trocken, doch darunter kommt es durch den Kontakt mit Urin und Stuhl leicht zu Hautirritationen. Wie lässt sich vorbeugen?   mehr

Verhütung in der Perimenopause
Verhütung in der Perimenopause

Passt die Methode noch?

Nähert sich eine Frau den Wechseljahren, nimmt die Wahrscheinlichkeit für eine Schwangerschaft ab. Muss dann noch verhütet werden und wenn ja, mit welcher Methode?   mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen
Mark-Apotheke
Inhaber Marc Dickhöfer
Telefon 0234/47 01 12
Fax 0234/32 49 5 99
E-Mail mark-apotheke@email.de