Wie Salz den Blutdruck beeinflusst


Wieviel Salz darf in die Suppe?
Wie Salz den Blutdruck beeinflusst

Der Umgang mit Salz erfordert Fingerspitzengefühl: Versalzene und fade Speisen schmecken schlecht. Ähnlich ist es mit der Gesundheit. Zu viel Salz treibt den Blutdruck in die Höhe, Salzmangel begünstigt Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Wo liegt das gesunde Maß?

Der Koch ist verliebt – heißt es, wenn das Essen versalzen ist. Doch einen Liebesdienst erweist er seinen Gästen mit der Extraportion Salz nicht. „Das im Kochsalz enthaltene Natrium bindet Wasser und erhöht damit das Blutvolumen. Der Druck in den Gefäßen wird höher und damit auch der Blutdruck“, erklärt Professor Helmut Schatz aus Bochum vom Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie. Allerdings hat Bluthochdruck viele Ursachen, wie Prof Schatz betont.

Forscher untersuchen Salzkonsum von 135.000 Menschen

Eine kanadische Studie zeigt, wie vielschichtig Natrium den Blutdruck beeinflusst. Andrew Mente von der McMaster University in Hamilton untersuchte die Daten von insgesamt 135.000 Menschen. Er erfasste alle Todesfälle, Herzinfarkte und Schlaganfälle innerhalb des Versuchszeitraumes. Den Salzkonsum der Testpersonen ermittelte er anhand ihrer Natriumausscheidung. Überraschenderweise reagierten nur die Bluthochdruck-Patienten auf einen übermäßigen Salzkonsum mit einem Blutdruckanstieg. Bei gesunden Testpersonen rächte sich der Salzexzess dagegen kaum. Bei einem Salzkonsum unter 3 g stieg sogar die Zahl der Herz-Kreislauf-Ereignisse.

Maximal 6 g Salz pro Tag

Was lehrt die Studie? Prof. Matthias Weber, von der Johannes Gutenberg-Universität Mainz rät zusammenfassend: „Bluthochdruckpatient sollten nach wie vor Salz meiden oder nur sparsam verwenden. […] Menschen mit normalem Blutdruck müssen weniger auf Ihren Salzkonsum achten.“ Zur Vorbeugung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen eignet sich Salz definitiv nicht. In den reichen Industrieländern konsumieren die Menschen ohnehin zu viel Salz. Männer kommen auf 10,8 g pro Tag, Frauen auf 8,4 g. Anzustreben sind tägliche Salzrationen von maximal 6 g.

Quelle: Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Fachgesellschaften

Whats App Nummer

01575 4399311

Reservierungen

Für Reservierungen können Sie sich gerne telefonisch bei uns melden unter
0234/47 01 12.

News

Adipositas: Risiko für Hautkrankheiten
Adipositas: Risiko für Hautkrankheiten

Schuppenflechte & Akne inversa

Ein Viertel aller Deutschen hat starkes Übergewicht (Adipositas). Das erhöht nicht nur das Risiko für Herzkreislauf-Erkrankungen und Diabetes, sondern belastet scheinbar auch die Haut.   mehr

Jetzt Reiseimpfung planen!
Jetzt Reiseimpfung planen!

Wenn im Sommer die Ferne lockt

Reisen steht wieder hoch im Kurs, und viele wollen in exotische Gefilde. Doch vor allem in den Tropen drohen gefährliche Infektionskrankheiten. Wer im Sommer dorthin möchte, sollte sich jetzt zu den nötigen Impfungen beraten lassen.   mehr

App hilft Frauen mit Harninkontinenz
App hilft Frauen mit Harninkontinenz

Jede Vierte wieder „trocken“

Mit einer Harninkontinenz zu leben ist alles andere als angenehm, denn die Behandlung gestaltet sich oft schwierig. Doch jetzt gibt es digitale Hilfe: Ein Therapieprogramm per App besserte die Beschwerden betroffener Frauen ganz erheblich.   mehr

Früher mit dem Zukleben starten

Kleiner schielender Junge in Großaufnahme.

Sehschärfe beim Schielen retten

Erst vier bis sechs Monate Brille tragen und dann das gesunde Auge abkleben – das ist die Strategie für die meisten Schielkinder. Doch offenbar entwickelt sich die Sehschärfe besser, wenn man deutlich früher mit dem Zukleben beginnt.   mehr

Hochdruck behandeln beugt Demenz vor
Hochdruck behandeln beugt Demenz vor

Therapietreue lohnt

Einen erhöhten Blutdruck zu senken schützt nicht nur vor Herzinfarkt und Schlaganfall: Wer als Hochdruckpatient*in seinen Blutdruck konsequent im Griff hat, hat ein geringeres Risiko, an einer Demenz zu erkranken.   mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen

Beratungsclips

Antibiotikumsaft mit Löffel

Antibiotikumsaft mit Löffel

Dieses Video zeigt Ihnen kurz und verständlich, wie Sie einen Antibiotikumsaft mit einem Dosierlöffel richtig einnehmen. Der Clip ist mit Untertiteln in Russisch, Türkisch, Arabisch, Englisch und Deutsch verfügbar.

Wir bieten Ihnen viele unterschiedliche Beratungsclips zu erklärungsbedürftigen Medikamenten an. Klicken Sie einmal rein!

Mark-Apotheke
Inhaber Marc Dickhöfer
Telefon 0234/47 01 12
Fax 0234/32 49 5 99
E-Mail mark-apotheke@email.de