Long-COVID beeinflusst die Menstruation


Hormonspiegel verändert
Long-COVID beeinflusst die Menstruation
mauritius images / Connect Images / Pancake Pictures
Long-COVID kann Menstruationsbeschwerden verstärken

Ein Zusammenhang zwischen Menstruationsbeschwerden und Long-COVID wurde länger vermutet. Nun bestätigt das eine Studie.

Stärkere Blutung bei Long-COVID

Bereits 2021, also mitten in der Pandemie, wurden über 10.000 Frauen im gebärfähigen Alter zur Menstruation befragt. Dabei berichteten Frauen mit Long-COVID-Symptomen auch von Menstruationsbeschwerden. Bei 39 % der Frauen gab es mehr unregelmäßige Blutungen, bei 36 % es einen größeren Blutverlust als sonst. Auch war die Menstruation mit durchschnittlich 8 Tagen deutlich länger als sonst, dazu traten Zwischenblutungen auf. Im Vergleich dazu hatten Frauen mit einer akuten COVID-19-Erkrankung deutlich weniger Menstruationsbeschwerden. Bei ihnen war vor allem der Blutverlust erhöht.

Studie bestätigt

Forschende der Universität Edinburgh haben den Menstruationszyklus bei Long-COVID nun genauer untersucht. Sie konnten das Ergebnis bestätigen: Mit Long-COVID litten die Frauen verstärkt an Menstruationsbeschwerden. Am stärksten waren die Symptome vor dem Eisprung. Um die Ursache herauszufinden, haben die Forschenden den Hormonspiegel von 10 Frauen mit Long-COVID untersucht und mit denen gesunder Frauen verglichen. Bei einigen Frauen wurden zusätzlich Gewebeproben aus der Gebärmutterschleimhaut entnommen.

Testosteron als Ursache

Frauen mit Long-COVID hatten mehr Testosteron im Blut. Gleichzeitig waren weniger Andockstellen für das Testosteron in der Gebärmutterschleimhaut vorhanden. Für die Forschenden ist dies eine mögliche Ursache für die Menstruationsbeschwerden bei Long-COVID. Denn Testosteron fördert den Aufbau der Gebärmutterschleimhaut – wodurch bei der Menstruation auch mehr Gewebe und damit Blut verloren geht. Die Menge weiblicher Hormone wie Östrogen und Progesteron war bei Long-COVID übrigens unverändert. Die Forschenden gehen daher davon aus, dass Long-COVID keinen Einfluss auf die Fruchtbarkeit hat. 
Quelle: Deutsches Ärzteblatt

Whats App Nummer

01575 4399311

Reservierungen

Für Reservierungen können Sie sich gerne telefonisch bei uns melden unter
0234/47 01 12.

News

Ab in die Mucki-Bude!
Ab in die Mucki-Bude!

Migräneattacken vorbeugen

Migräneattacken lässt sich nicht nur mit Medikamenten vorbeugen. Auch Sport kann die Anfälle ausbremsen. Amerikanische Forscher*innen empfehlen dafür ein konkretes Fitnessprogramm.   mehr

Mit Omega-3 gegen Akne?
Mit Omega-3 gegen Akne?

Ernährung bei schlechter Haut

Die Haut ist das größte Organ des Menschen. Wie gesund sie ist, hängt von äußeren und inneren Einflüssen ab – unter anderem der Ernährung. Eine kleine Studie hat nun untersucht, ob sich eine mediterrane Diät und Omega-3-Fettsäuren positiv auf Akne auswirken.   mehr

Notdienst oder Notaufnahme?
Notdienst oder Notaufnahme?

Oft hilft der Bereitschaftsdienst

Bei akuten Schmerzen ist oft unklar: Ist die Notaufnahme das Richtige, oder reicht ein Besuch in einer Praxis? Die Telefonvermittlung 116117 hilft bei der Entscheidung.   mehr

5 Mythen um die Wechseljahre
5 Mythen um die Wechseljahre

Lästiges Auf und Ab

Wenn der Östrogenspiegel sinkt, kann man nicht schwanger werden? Eine Hormontherapie macht Krebs? Und mit der Pille lässt sich die Menopause verschieben? Diese und weitere Annahmen zu den Wechseljahren halten sich beharrlich. Was stimmt davon?   mehr

Wie oft duschen mit Neurodermitis?
Wie oft duschen mit Neurodermitis?

Täglich oder wöchentlich

Die Haut von Menschen mit Neurodermitis reagiert auf viele Reize. Ob auch tägliches Duschen dazu gehört, haben britische Forschende untersucht.   mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen

Beratungsclips

Antibiotikumsaft mit Löffel

Antibiotikumsaft mit Löffel

Dieses Video zeigt Ihnen kurz und verständlich, wie Sie einen Antibiotikumsaft mit einem Dosierlöffel richtig einnehmen. Der Clip ist mit Untertiteln in Russisch, Türkisch, Arabisch, Englisch und Deutsch verfügbar.

Wir bieten Ihnen viele unterschiedliche Beratungsclips zu erklärungsbedürftigen Medikamenten an. Klicken Sie einmal rein!

Mark-Apotheke
Inhaber Marc Dickhöfer
Telefon 0234/47 01 12
Fax 0234/32 49 5 99
E-Mail mark-apotheke@email.de