Organspende – ja oder nein?


70 Prozent der Deutschen sind bereit
Organspende – ja oder nein?

Die Deutschen sind mehrheitlich zu einer Organspende bereit. Nach einer aktuellen und repräsentativen Forsa-Umfrage im Auftrag der Krankenkasse DAK-Gesundheit haben sich allerdings erst 45 Prozent der Befragten intensiver mit dem Thema beschäftigt. Die jetzt von der Politik geplante regelmäßige Befragung zur Spendenbereitschaft findet eine breite Zustimmung. Wer eine Spende ablehnt, befürchtet häufig, dass man mit seinen Organen Geschäfte macht.

Mehr Aufklärung nötig

70 Prozent der Befragten waren damit einverstanden, dass man ihnen nach ihrem Tod Organe entnimmt. Die Bereitschaft war in der Altersgruppe der über 60-Jährigen am geringsten. Unterschiede zwischen Männern und Frauen gab es nicht. 45 Prozent der Befragten gaben an, sich schon „intensiver“ mit dem Thema Organspende auseinandergesetzt zu haben. In der Altersgruppe über 45-Jahren war dies bei mehr als jedem Zweiten der Fall, bei den 14- bis 29-Jährigen nur bei jedem Dritten.

„Die Ergebnisse machen deutlich, dass sehr viele Menschen offen für das Thema Organspende sind“, erklärte DAK-Experte Dieter Carius. „Es ist aber noch eine weitere umfassende Aufklärung erforderlich, damit die grundsätzliche Bereitschaft auch in einem Spenderausweis konkret wird.“ Laut Umfrage finden 76 Prozent der Befragten die geplante parteiübergreifende Neuregelung gut, nach der künftig alle Bürger regelmäßig von ihrer Krankenkasse angeschrieben und zu ihrer Organspendebereitschaft befragt werden sollen.

Niere und Leber, aber keine Gliedmaßen

Bei der Frage, welche Körperteile die spendewilligen Personen am ehesten nach ihrem Tod spenden würden, kamen unterschiedliche Meinungen ans Licht. 54 Prozent machten keine Einschränkungen. Beim Rest war die Bereitschaft zur Spende einer Niere oder der Leber mit 41 Prozent besonders hoch. Die größte Hemmschwelle scheint es in Bezug auf Gliedmaßen wie Hand oder Fuß und beim Gesicht zu geben.

Angst vor Geschäften mit Organen

Wer eine Spende von Herz, Lunge oder Niere ablehnt, hat meistens Angst, die Ärzte würden nach einer Einwilligung nicht alles tun, um bei schwerer Krankheit das Leben zu retten. Diesen Grund nannten 40 Prozent der Befragten, die derzeit nicht zur Organspende bereit wären. 37 Prozent gaben an, sie befürchteten, dass man mit ihren Organen Geschäfte mache. Jeder Dritte lehnte eine Entnahme ab, weil er nicht wisse, was mit seinen Organen passiere. 26 Prozent erklärten, ihnen mache das Thema generell Angst.

„Die DAK-Gesundheit wird ihre Möglichkeiten nutzen, um unsere Kunden weiter über dieses wichtige Thema zu informieren und damit die Bereitschaft zu Organspende zu erhöhen“, betonte Dieter Carius. Alle Interessierten erhielten schon jetzt in den Servicezentren der Krankenkasse kostenlose Spenderausweise und Informationsmaterial.

Whats App Nummer

01575 4399311

Reservierungen

Für Reservierungen können Sie sich gerne telefonisch bei uns melden unter
0234/47 01 12.

News

Ingwer für das Immunsystem
Ingwer für das Immunsystem

Stimulation der weißen Blutkörperchen

Ob in Getränken oder Speisen: Ingwer hat sich in der deutschen Küche einen festen Platz erobert. Die scharfe Knolle schmeckt aber nicht nur, sondern leistet auch als Heilpflanze gute Dienste – etwa indem sie das Immunsystem anregt.   mehr

Ist Low Carb besser als andere Diäten?
Ist Low Carb besser als andere Diäten?

Blick in Studien

Low-Carb-Diäten basieren auf dem Prinzip, möglichst wenig Kohlenhydrate zu essen. Mit dieser Methode lässt sich ziemlich sicher Gewicht reduzieren. Fraglich ist aber, ob Low Carb besser funktioniert als andere Diäten.   mehr

Stillen: Am besten 12 Monate lang
Stillen: Am besten 12 Monate lang

Gut für Mutter und Kind

Stillen ist gut für Mutter und Kind. Eine neue Leitlinie fasst die wichtigsten Empfehlungen rund ums Stillen zusammen.   mehr

Alarmzeichen bei Rückenschmerzen
Alarmzeichen bei Rückenschmerzen

Nachts oder von Fieber begleitet

Rückenschmerzen sind weit verbreitet – und zum Glück meist harmlos. In manchen Fällen können allerdings ernste Erkrankungen dahinterstecken. Bei bestimmten Warnzeichen sollte man zügig eine Arztpraxis aufsuchen.   mehr

10 Tipps fürs Wandern im Alter
10 Tipps fürs Wandern im Alter

Richtig planen!

Wandern ist ein wahrer Jungbrunnen: Es tut Herz und Gehirn gut, bessert Haltung und Trittsicherheit und baut Stress ab. Das gilt auch für ältere und alte Menschen. Damit sie von den Vorteilen des Wanderns profitieren, sollten einige Regeln beachtet werden.   mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen
Mark-Apotheke
Inhaber Marc Dickhöfer
Telefon 0234/47 01 12
Fax 0234/32 49 5 99
E-Mail mark-apotheke@email.de