HIV-Fälle in Deutschland


Aktuelle Zahlen zu AIDS
HIV-Fälle in Deutschland

Ende dieses Jahres leben nach einer aktuellen Schätzung des Robert-Koch-Instituts in Deutschland etwa 78.000 Menschen mit einer HIV-Infektion. Die Zahl der Neuinfektionen steigt, während die Zahl der Todesfälle dank wirksamer Therapien sinkt.

Mehr Neuinfizierte – weniger Tote

Die Gesamtzahl der mit HIV lebenden Menschen steigt seit Mitte der 90er, und wird auch in den kommenden Jahren weiter ansteigen. Dank wirksamer Therapien gegen die HIV-Infektion ist die Zahl der jährlichen Neuinfektionen höher als die Zahl der Todesfälle. Das Robert Koch-Institut schätzt, dass mittlerweile etwa 50.000 Menschen in Deutschland eine HIV-Therapie erhalten und von den weiteren circa 28.000 Infizierten etwa jeder Zweite noch nichts von seiner Infektion weiß, da sie zunächst unbemerkt bleibt. Die HIV-Infektion und der Test, mit dem eine Infektion nachgewiesen wird, können daher zeitlich weit auseinander liegen.

Für dieses Jahr schätzt das Robert-Koch-Institut rund 3.400 Neuinfektionen – im Vorjahr waren es 3.300. Die Zahl der Todesfälle beträgt unverändert gegenüber dem Vorjahr etwa 550. „Diese Zahlen unterstreichen, dass die Anstrengungen zur Vermeidung von Infektionen weiterhin hohe Priorität und ausreichende Finanzierung erfordern“, betont Reinhard Burger, Präsident des Robert-Koch-Instituts.

Homosexuelle gefährdet

Die am stärksten betroffene Gruppe sind weiterhin Männer, die Sex mit Männern haben (MSM). Bei MSM kam es Ende der Neunzigerjahre zu einer deutlichen Zunahme von Neuinfektionen. Von 2004 bis 2006 gab es einen leichten Anstieg, danach einen leichten Rückgang bis 2010 und einen erneuten leichten Anstieg seit dem letzten Jahr.

Diese Veränderungen stehen vermutlich auch in Zusammenhang mit der deutlich gestiegenen Verbreitung weiterer sexuell übertragbarer Infektionen bei MSM. So begünstigt z. B. Syphilis die Infektion und Weiterübertragung von HIV. Eine schnelle Diagnose und Behandlung von Syphilis und anderen sexuell übertragbaren Infektionen kann daher dem Anstieg der HIV-Neuinfektionen entgegenwirken. Von den 78.000 HIV-Infizierten in Deutschland sind etwa 51.000 Männer, die Sex mit Männern haben.

Whats App Nummer

01575 4399311

Reservierungen

Für Reservierungen können Sie sich gerne telefonisch bei uns melden unter
0234/47 01 12.

News

Schützt Lithium vor Demenz?
Schützt Lithium vor Demenz?

Behauptung im Netz

Lithium ist ein starkes Medikament gegen schwere psychische Erkrankungen. Im Netz kursiert aber auch die Behauptung, dass Lithium in geringen Dosen Demenz vorbeugen kann. Was ist dran?   mehr

Faktencheck Krebsdiäten
Faktencheck Krebsdiäten

Nützlich oder schädlich?

Viele Menschen mit Krebs hoffen, den Tumor durch eine spezielle Ernährung beeinflussen zu können. Doch eine neue Leitlinie macht deutlich: Für Krebsdiäten gibt es keinen belegten Nutzen. Und wenn sie zu einer Mangelernährung führen, können sie sogar gefährlich werden.   mehr

Präeklampsie & Co erhöhen Herzrisiko
Präeklampsie & Co erhöhen Herzrisiko

Schwangerschaft mit Folgen

Schwangerschaftskomplikationen müssen nicht nur akut gut beobachtet werden. Betroffene Frauen haben auch lange nach der Geburt ein erhöhtes Risiko für Bluthochdruck und Herzinfarkt.   mehr

So schluckt das Baby seine Arznei
Baby bekommt Flüssigkeit mit  einer nadellosen Spritze eingegeben. So kann man Arzneimittel exakt dosieren.

Spritze statt Löffel

Der Geschmack ist oft übel, die Dosierung knifflig — Kleinkindern und Babys Medikamente zu verabreichen, ist gar nicht so einfach. Folgende Tipps machen es Kindern und Eltern leichter.   mehr

7 Tipps fürs sichere Grillen
Kleines Mädchen steht mit einem Maiskolben in der Hand im sicheren Abstand vor einem Grill.

Kinder besonders gefährdet

Sobald die ersten Sonnenstrahlen Garten, Terrasse oder Balkon wärmen, geht es für Viele mit dem Grillvergnügen los. Doch der Freizeitspaß kann gefährlich werden- vor allem für Kinder. Wer sich an unsere Tipps für sicheres Grillen hält, beugt Unfällen vor.   mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen
Mark-Apotheke
Inhaber Marc Dickhöfer
Telefon 0234/47 01 12
Fax 0234/32 49 5 99
E-Mail mark-apotheke@email.de