Vorsicht bei Energy-Produkten


Online-Anbieter versprechen zu viel
Vorsicht bei Energy-Produkten

„Sofort voll drauf“, „Macht die Nacht zum Tag!“, „Zu Risiken und Nebenwirkungen frag Deinen Dealer“ – So und ähnlich animieren Online-Anbieter Internetnutzer zum Kauf von Energy-Produkten. Statt Power liefern die selbsternannten Wachmacher vor allem verschiedene Süßmacher und viele Zusatzstoffe, ergab eine Analyse der Verbraucherzentrale Hessen.

Wie Drogen vermarktet

Die Experten der Verbraucherzentrale Hessen haben ab Ende 2013 stichprobenartig 21 koffein- und guaranahaltige Energy-Produkte begutachtet, die auf Internetseiten für junge Leute beworben wurden. Darunter Bonbons, Kaugummis, Getränkepulver oder als Nahrungsergänzungsmittel deklarierte Gels und Kapseln. Auf den Internetseiten versprechen die Anbieter lang anhaltende Energie, pure Power, mehr Leistungsfähigkeit und Konzentration – überall und sofort. Einige Hersteller versuchen ihre kuriosen Lebensmittel für Jugendliche interessanter zu machen, indem sie ihnen das Image illegaler Drogen verleihen. Das unterstreichen Produktnamen wie "Koks" und "Coffaina", Slogans wie "Ich habe den Schlaf getötet", schwarze Produktverpackungen und die Angebotsform als weißes Pulver in Tütchen.

Empfehlungen zur Verzehrmenge fehlen

Statt Power liefern die selbsternannten Wachmacher verschiedene Süßmacher und viele Zusatzstoffe, ergab die Analyse der Verbraucherzentrale: „Bis auf einzelne Ausreißer schlagen zwei Drittel der Produkte (14) in normalen Portionsgrößen verzehrt – also ein Riegel, eine Handvoll Bonbons oder ein Tütchen Pulver pro Tag – im Koffeingehalt maximal gerade mal eine Tasse Kaffee“, berichtet Andrea Schauff, Lebensmittelexpertin der Verbraucherzentrale Hessen. Problematisch sei, dass die meisten Anbieter keine oder unklare Verzehrsempfehlungen geben. Zudem fehlen Hinweise auf mögliche Gesundheitsrisiken. Die Expertin warnt: „Die koffeinhaltigen Süßigkeiten, Pulver oder Kapseln sind bestenfalls überflüssig. Kombiniert mit Energy-Getränken, Alkohol oder körperlicher Anstrengung können sie sogar gesundheitlich riskant werden.“ Es drohen Kreislaufprobleme bis hin zum Kollaps.

Neue Kennzeichnung unzureichend

Als Fazit aus ihrem aktuellen Marktcheck fordern die Verbraucherschützer erweiterte Warnhinweise für koffeinhaltige Produkte. Ab Dezember 2014 müssen koffeinhaltige Lebensmittel mit folgender Kennzeichnung beschriftet sein: „Enthält Koffein. Für Kinder und schwangere Frauen nicht empfohlen.“ Diese Hinweise seien unzureichend, betont Schauff. „Sie müssen um die Warnung vor Kombinationsrisiken mit Alkohol und körperlicher Anstrengung ergänzt werden und klare maximale Verzehrsempfehlungen enthalten.“ Koffein-Höchstmengen, die für Erfrischungsgetränke gelten, sind auch für feste Lebensmittel festzulegen. Die Verbraucherschützer fordern, für hoch dosierte Produkte sollte ein Verkaufsverbot an Kinder und Jugendliche erfolgen.

Whats App Nummer

01575 4399311

Reservierungen

Für Reservierungen können Sie sich gerne telefonisch bei uns melden unter
0234/47 01 12.

News

So schluckt das Baby seine Arznei
Baby bekommt Flüssigkeit mit  einer nadellosen Spritze eingegeben. So kann man Arzneimittel exakt dosieren.

Spritze statt Löffel

Der Geschmack ist oft übel, die Dosierung knifflig — Kleinkindern und Babys Medikamente zu verabreichen, ist gar nicht so einfach. Folgende Tipps machen es Kindern und Eltern leichter.   mehr

7 Tipps fürs sichere Grillen
Kleines Mädchen steht mit einem Maiskolben in der Hand im sicheren Abstand vor einem Grill.

Kinder besonders gefährdet

Sobald die ersten Sonnenstrahlen Garten, Terrasse oder Balkon wärmen, geht es für Viele mit dem Grillvergnügen los. Doch der Freizeitspaß kann gefährlich werden- vor allem für Kinder. Wer sich an unsere Tipps für sicheres Grillen hält, beugt Unfällen vor.   mehr

Krafttraining mit wenig Zeit
Krafttraining mit wenig Zeit

Kurzes Training, viel Effekt

Krafttraining ist nicht nur was für junge Menschen - auch im höheren Lebensalter ist das Training gut für die Gesundheit. Doch was tun, wenn die Zeit knapp ist?    mehr

Zähneknirschen bei Kindern
Zähneknirschen bei Kindern

Meist harmlos, manchmal ein Warnsignal

Viele Eltern erschrecken, wenn ihr Kind nachts mit den Zähnen knirscht. Die gute Nachricht: Häufig ist Bruxismus im Kindesalter vorübergehend und muss nicht behandelt werden. Wichtig ist, mögliche Auslöser zu erkennen. Und die haben meist nichts mit den Zähnen zu tun.   mehr

Schlaf schützt das Gehirn
Schlaf schützt das Gehirn

Lernen und Gedächtnis verbessern

Wer regelmäßig gut schläft, tut mehr für seine Gesundheit als viele denken. Erholsamer Schlaf stärkt das Gedächtnis, verbessert das Lernen und könnte sogar das Risiko für Alzheimer senken.   mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen
Mark-Apotheke
Inhaber Marc Dickhöfer
Telefon 0234/47 01 12
Fax 0234/32 49 5 99
E-Mail mark-apotheke@email.de